Helfen statt wegschauen

Ziv

Zivilcourage kann man mit „Mut im täglichen Leben“ übersetzen.

Zivilcourage bedeutet, dass man sich zu seiner eigenen Meinung zu stehen, auch wenn diese gegen die generelle Meinung ist. Wobei die eigene Sicherheit immer an erster Stelle stehen muss.
Das richtige Verhalten bei wirklichen Gefahrensituationen haben wir im Workshop „Zivilcourage“ gelernt. Zivilcourage ist ein sehr wichtiges Thema und ich bin sehr froh, dass dieser Workshop in unserer Schule stattgefunden hat.
Zuerst wurden die Begriffe von Zivilcourage und Gewalt aufgezählt, dann wurden wir befragt, ob wir mit solchen Situationen schon konfrontiert wurden. Wir haben auch verschieden Strategien erlernt, wie man in bestimmten Situationen umgehen sollte. Das Wichtigste aber ist , zu helfen und nicht weg zu schauen. dabei ist es ganz natürlich, dass man auch Angst verspürt. Diese Angst verhindert dass wir zu übermütig und vorschnell handeln.

Ich habe viel dazu gelernt und empfehle jeden auch so einen Workshop zu machen.
Arjin Aycil 5a

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On air

 

Im Rahmen des Musikunterrichts besuchte die 4B am 12. Februar das Radiokulturhaus und bekam dort eine interessante Backstage-Führung. Zuerst wurde der Große Sendesaal besichtigt und die Geschichte des 1935-1939 erbauten Hauses vermittelt. Im darauffolgenden Besuch der Hörspiel-Studios wurde der genaue Ablauf einer Hörspiel-Produktion erklärt. Die SchülerInnen konnten die speziell für das Sounddesign erbauten Räumlichkeiten testen. So gab es zum Beispiel drei unterschiedliche Treppen, mit denen man – je nach Klangfarbe des Treppengeräusches – bei der Tonaufzeichnung verschiedene Schauplätze kreieren kann. Als Highlight des Lehrausgangs erwies sich der abschließende Besuch des Radiosenders FM4, bei dem wir live in der Nachrichten-Sendung dabei sein durften. Im Anschluss an die Führung konnten die SchülerInnen noch selbst ihr Fähigkeiten als RadiomoderatorInnen unter Beweis stellen und die Nachrichten sowie die Wettervorhersage moderieren.

Mut

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„Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.“
Am 13.02 hat in der 5A ein Workshop stattgefunden, welcher von zwei MitarbeiterInnen vom Mauthausen Komitee durchgeführt wurde. Die Klasse wurde  geteilt, weswegen ich leider nur von einem Teil, der sehr reich an Erfahrung gewesen ist, berichten kann, welcher von einer Frau namens Manuela geführt wurde. Nachdem wir erfahren haben, dass der Begriff „Zivilcourage“ nichts anderes als „Bürgermut“ heißt, haben wir in der ersten von den vier Stunden über die fünf Schritte geredete, die man braucht, um Hilfe leisten zu können_

1) Wahrnehmen
2) Interpretieren (ist es ein Notfall?)
3) Verantwortung
4) Wissen (wie kann ich helfen? bin ich kompetent genug?)
5) Die Hilfe selbst

Danach haben wir begonnen über die Dinge zu reden, die uns hemmen anderen zu helfen. Uns sind viele Sachen eingefallen, wie zum Beispiel Angst oder Ignoranz. Schnell haben wir bemerkt, dass die Liste sehr lang ist, wir uns aber dennoch trauen sollten über unseren Schatten zu springen. Danach folgte die Praxis.
Behauptungen wurden aufgestellt und sobald man der gleichen Meinung war, musste man aufstehen. Es wurde auch eine Regel festgelegt, denn man durfte während dieser Übung nicht reden, was uns ein wenig schwer gefallen ist. Nach dieser Übung spielten wir eine Situation nach, in der ein Mädchen von einem aufdringlichen Fremden angesprochen wurde. Wir, als Zivilisten, hätten eingreifen und der jungen Frau helfen sollen, was wir uns erst beim zweiten Versuch getraut haben. Nach und nach griffen die verschiedensten Personen ein. Später, gegen Ende, wurden wir dazu aufgefordert aufzustehen und zwei positive Dinge über uns zu sagen, denn das sollte unser Selbstvertrauen steigern.
Zum Schluss wollte unsere Vortragende, dass wir ihr Feedback und Verbesserungsvorschläge geben sollen, doch hatten wir an den vier Stunden nichts auszusetzen und sind so mit dem Wunsch helfen zu wollen aus diesem Workshop gegangen.

Zehra Duran 5a

Stopp Gewalt

Der Workshop der 7B zum Thema Zivilcourage behandelte das Thema ziemlich intensiv. Vor allem wurden die Methoden und Strategien in dem 3-stündigen Workshop behandelt. Außerdem einigte man sich darauf, dass es keine eindeutige Definition für Gewalt gibt.
Als erstes lernten wir uns alle „kennen“, in dem wir Namensschilder beschrifteten und des Weiteren unsere Definition für „Zivilcourage“ zu Papier bringen.
Danach bekamen wir die Aufgabe das Wort Gewalt zu definieren und wie obens angeführt, für uns gibt es keine eindeutige Definition. Um dennoch unsere persönliche Gewalteinschätzung zu zeigen wurden uns Teile von Geschichten vorgetragen und wir sollten uns von 0% bis 100% uns auf einem gedachten „Gewaltometer“ aufstellen, wie viel % Gewalt das für uns sind. Anschließend behandelten wir bereits erlebte Storys und überlegten uns passende Strategien.
Mutigen und vor allem aufgeklärter endete so ein sehr interessanter Workshop.

Lukas Mesli, Arsa Moosavinejad 7B